Literaturnews
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Der seltsame Fall des Benjamin Button
F. Scott Fitzgerald
Verlag: Diogenes Verlag
ISBN-10: 325723659X
Preis: EUR 5.90
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Der Vorleser
Bernhard Schlink
Verlag: Diogenes Verlag
ISBN-10: 3257060653
Preis: EUR 14.90
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Rupien! Rupien!
Vikas Swarup
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
ISBN-10: 3462037382
Preis: EUR 8.95
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Condoleezza Rice ist schreibwütig
26. Februar
Einstweilige Verfügung
Die Spiegel-Justizreportern Gisela Friedrichsen hatte im vergangenen Herbst bei Random House ein Buch über den Missbrauch eines fünf Jahre alten Jungen veröffentlicht. „Der Fall Pascal“ ist nun mit einer einstweiligen Verfügung belegt worden. Friedrichsen habe mit einem Zitat die Intimsphäre des Jungen verletzt, so der Vorwurf der Pflegeeltern des Jungen (FAZ, 26. Januar 2009)
Drei Bändige Memoiren
Viel zu erzählen hat offenbar Condoleezza Rice: Die ehemalige Außenministerin der USA unter George W. Busch wird ihre Memoiren in drei Bänden veröffentlichen. Der erste ist für 2011 angekündigt. (FAZ, 26. Januar 2009)
25. Februar
Tod durch Verschlucken
Der spastisch gelähmte Schriftsteller Christopher Nolan ist am 20. Februar in Dublin gestorben. Er wurde nur 43 Jahre alt. 1988 erhielt er den Whitbread-Preis für seinen autobiographischen Roman „Unter dem Auge der Uhr“. (Börsenblatt.net, 23. Februar 2009)
24. Februar
Ungeduldig erwartet
Gerüchte werden immer lauter, dass Dan Brown (Sakrileg, Illuminati, Diabolus, Meteor) einen neuen Roman veröffentlichen wird. Seine Fans und Verleger warten ungeduldig auf einen neuen Titel. Gerüchte, dass Brown ein Manuskript bereits fertiggestellt habe, wurden von seinem amerikanischen Verlag jedoch dementiert. (buchreport.de)
Rufmord
Der Schriftsteller Veit Heinichen wird in seinem Wohnort Triest von einem Unbekannten der Päderastie beschuldigt. Der Rufmörder bezichtigte Heinichen wahllos, mit erfundenen Details päderastischer Delikte. Diese Beschuldigungen, die mit falschen Aktenzeichen oder fiktiven Zitaten untermauert waren, konnten die Ermittler schnell als haltlos widerlegen. Die Suche nach dem Täter, der seit über einem Jahr alle vierzehn Tage systematisch ausführliche Rundschreiben verschickt, erwies sich indes als höchst kompliziert. (faz.net)
23. Februar 2009
So kanns gehen
Die für 13 Oscars nominierte Verfilmung von F. Scott Fitzgeralds "Der seltsame Fall des Benjamin Button" ist nur in drei Nebenkategorien ausgzeichnet worden. Bester Film wurde "Slumdog Millionaire" nach dem Roman von Vikas Swarup und auch die beste Darstellerin spielt in einer Literaturverfilmung: Kate Winslet in "Der Vorleser" nach Bernhard Schlink.
22. Februar 2009
Der 81. Oscar: bemerkenswert viele Literaturverfilmungen nominiert
Heute Abend wird zum 81. Mal in Hollywood der Oscar verliehen. Der populäre US-amerikanische Filmpreis wird von der Academy of „Motion Picture Arts and Science“ (Ampas) in aktuell 30 Kategorien vergeben. David Finchers „Der sonderbare Fall des Benjamin Button“ ist mit 13 Nominierungen der bestplatzierte Film im Rennen. Das Drehbuch basiert auf einer Geschichte von F. Scott Fitzgerald. Als weitere nominierte Literaturverfilmung gehen „Der Vorleser“ (Buch: Bernhard Schlink) sowie "Slumdog Millionaire" nach Vikas Swarup und „Zeiten des Aufruhrs“ an den Start (nach Richard Yates’ Revolutionary Road – litCOLONY berichtete: weiterlesen).
21. Februar 2009
Der Herr der Briefmarken
Der Schweizer Künstler Hans Erni feiert seinen hundertsten Geburtstag. Erni hat sich nicht nur als Maler, Grafiker und Litograph einen Namen gemacht, sondern auch als Illustrator von über 200 Büchern. Wir gratulieren herzlich!
60 Jahre Bühnenpräsenz
Ebenfalls Grund zum feiern hat die Sopranistin Anny Schlemm – sie wird heute 80. Anny Schlemm kann auf gut 60 Jahre aktive Bühnenpräsenz zurückblicken. Insgesamt verkörperte sie im Laufe ihrer Karriere mehr als 135 Partien.
Echoverleihung in Berlin
Heute Abend wird in der Hauptstadt zum 18. Mal der deutsche Musikpreis 'Echo' vergeben. An der Spitze der Preis-Anwärter steht in diesem Jahr Peter Fox mit insgesamt vier Nominierungen. Den Echo für ihr Lebenswerk erhalten die Scorpions aus Hannover. Ein Sonderpreis geht an den US-Schnulzensänger Lionel Richie.
Zuletzt ein kleines Kulturpolitikum
Nikolaus Brender soll Chefredakteur des ZDF bleiben – das fordern inzwischen auch zahlreiche prominente Journalisten des Senders. Zu den Unterzeichnern gehören u.a. Maybrit Illner, Marietta Slomka und Guido Knopp. Mehrere Zeitungen hatten zuvor berichtet, dass die die unionsnahe Mehrheit im Verwaltungsrat des Senders den 2010 auslaufenden Vertrag nicht verlängern wolle. "Käme man damit durch, wäre das ein verheerendes Signal nach innen und nach außen", so "heute journal"-Moderator Claus Kleber gegenüber dem SPIEGEL. "Es darf nicht sein, dass parteipolitische Seilschaften wieder versuchen, nach parteipolitischen Kriterien Journalistenposten im ZDF zu bestimmen."
20. Februar 2009
Endlich!
Am 15. April sendet die ARD den Film „Mein Leben“ nach der Autobiographie von Marcel Reich-Ranicki. In den Hauptrollen Matthias Schweighöfer und Katharina Schüttler. (FAZ, 20. Februar 2009)
Schiffbruch mit Tiger
„Brokeback Mountain-Regisseur Ang Lee möchte “Schiffbruch mit Tiger” von Yann Martel verfilmen. Der Roman ist ein internationaler Bestseller und wurde 2002 mit dem Man-Booker-Preis ausgezeichnet. (Der Standard, 20. Februar 2009)
Tajjib Salich ist tot
Sein Roman „Zeit der Nordwanderung“ war ein Meilenstein der arabischsprachigen Literatur. Der sudanesische Schriftsteller Tajjib Salich ist am 18. Februar mit 80 Jahren in London verstorben. (NZZ, 20. Februar 2009)
19. Februar 2009
António Lobo Antunes schreibt letzten Roman
Der portugiesische Schriftsteller hat angekündigt, nur noch einen Roman (ein weiterer steht kurz vor der Veröffentlichung) zu schreiben und sich danach komplett aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Lobo Antunes wird immer wieder als Nobelpreiskandidat gehandelt. (FAZ, 19. Februar 2009)
17. Februar 2009
Amazon droht Ärger
Die neue Vorlesefunktion des Kindle 2 stößt auf Kritik bei der US-Autorenvereinigung Authors Guild. Diese sei nicht immer durch E-Book-Verträge abgedeckt. Nun sollen die Verträge überprüft werden – eventuell muss Amazon die Funktion abschalten. (Börsenblatt.net, 17. Februar 2009)
Prominenter Poetik-Professor
Die Frankfurter Goethe-Universität hat für das Sommersemester einen neuen Poetik-Dozenten: Der Schriftsteller Uwe Timm (u.a. „Die Entdeckung der Currywurst“, „Rot“) wird vom 9. Juni bis 7. Juli Vorlesungen halten. Unterstützt wird diese Poetik-Dozentur vom Suhrkamp Verlag sowie der Vereinigung von Freunden und Förderern der Universität. (Börsenblatt.net, 17. Februar 2009)
Weitere Gewinner des Deutschen Hörbuchpreises stehen fest
Der deutsche Hörbuchpreis für den „besten Interpret“ geht dieses Jahr an Manfred Zapatka für Homers „Ilias“, bei der er Hunderte von Rollen übernimmt. Sven Stricker erhält den Preis für die „beste Fiktion“ für seine Adaption von „Herr Lehmann“. Maximilian Schönherr wird in der Kategorie „Beste Information“ für „Die Stammheim-Bänder“ ausgezeichnet. Die Verleihungsgala findet während der Lit.COLOGNE am 15. März statt. (FAZ, 17. Februar 2009)
16. Februar 2009
Auch Lübbe zieht um
Der Lübbe-Verlag verlegt seinen Sitz von Bergisch Gladbach nach Köln. Die Verlagsleitung verspricht sich einen Motivationsschub für Autoren und Mitarbeiter. Lübbe wird auf dem Gelände eines ehemaligen Elektronikkonzerns in Mülheim angesiedelt. (FAZ, 16. Februar 2009)
CIA sponserte „Doktor Schiwago“
Zwanzig Jahre hat der russische Historiker Iwan Tolstoi Briefe und Akten Material über Pasternak gesichtet. In „Der gewaschene Roman“ fasst er seine Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass nur dank der Unterstützung der CIA die für den Nobelpreis notwendige Veröffentlichung in russischer Sprache möglich wurde. „Die Amerikaner wollten dem Kreml eine Ohrfeige verpassen“, sagte Tolstoi der Süddeutschen Zeitung.
14. Februar 2009
Vampirromanze
Heute, am Valentinstag, erscheint der vierte und letzte Band von Stephenie Meyers Vampirromanen. Zusammen mit den drei anderen Bänden der Reihe belegt er bei Amazon die ersten vier Plätze der Bestsellerliste, ein Erfolg, der vor ihr noch niemandem gelang, nicht einmal Joanne K. Rowling.
13. Februar 2009
Chamisso-Preise
Am 5. März 2009 wird der mit 15.000 Euro dotierte Adelbert-von-Chamisso-Preis 2009 in München verliehen, der deutsch schreibende Autoren nichtdeutscher Muttersprache auszeichnet. Diesjähriger Preisträger ist der deutsch-polnische Schriftsteller Artur Becker für sein Gesamtwerk.
Mit jeweils 7.000 Euro werden die in Bulgarien geborene Tzveta Sofronieva (Gedichtband "Eine Handvoll Wasser") und die gebürtige Argentinierin Maria Cecilia Barbetta („Änderungsschneiderei Los Milagros") gefördert. (standard.at, 12. Februar 2009)
12. Februar 2009
Kommissare ermitteln
Vom 6. bis 10. Mai findet in der Region um Singen die Criminale, das größte Festival der deutschsprachigen Kriminalliteratur, statt – erstmalig grenzüberschreitend in Deutschland und der Schweiz. Während des Festivals werden die Friedrich-Glauser-Preise, benannt nach dem bekannten Schweizer Krimi-Schriftsteller, verliehen. (Börsenblatt.net, 12. Februar 2009)
Koblenzer Literaturpreis
Jörg Matheis wird der 4. Koblenzer Literaturpreis für seinen Roman „Ein Foto von Mila“ am 8. März im Theater der Stadt Koblenz verliehen. Der Preis wird alle drei Jahre vergeben und ist mit 13.000 Euro dotiert. (FAZ, 12. Februar 2009)
Effi Briest im Kino gestartet
Die Literaturverfilmung „Effi Briest“ mit Julia Jentsch in der Titelrolle startet heute in den Kinos. In den Feuilletons wird der Film gemischt aufgenommen (Besprechungen z.B. in der Frankfurter Rundschau und in der ZEIT).
11. Februar 2009
Deutscher Buchpreis hat neue Jury
Die Jury für den Deutschen Buchpreis 2009 steht fest: Richard Kämmerlings (Literaturredakteur der "FAZ"), Michael Lemling (Geschäftsführer der Buchhandlung Lehmkuhl), Martin Lüdke (freier Literaturkritiker), Lothar Müller (Redakteur im Feuilleton der "SZ"), Iris Radisch (Literaturredakteurin der "Zeit"), Daniela Strigl (Literaturwissenschaftlerin an der Universität Wien) und Hubert Winkels (Literaturkritiker der "Zeit", Deutschlandfunk).
Der Preis für den besten deutschsprachigen Roman ist mit 25.000 Euro dotiert und wird am 12. Oktober 2009 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse vergeben. (Börsenblatt.net, 11. Februar 2009)
Der Vorleser in Marbach
Das Deutsche Literaturarchiv in Marbach erhält als Schenkung von Bernhard Schlink dessen literarische Manuskripte und Korrespondenzen. (Börsenblatt.net, 9. Februar 2009)
Bilderbuchpreis kooperiert mit Arena Verlag
Der Meefisch, der alle zwei Jahre von der Stadt Marktheidenfeld vergebene Preis für bisher unveröffentlichte Bilderbuchprojekte, kooperiert dieses Jahr mit dem Arena Verlag, in dem das ausgezeichnete Buch dann erscheinen wird. (www.der-meefisch.de; börsenblatt.net, 10. Februar 2009)
Argentinien großzügig
Argentinien, das Gastland der Frankfurter Buchmesse 2010, will bis zu seinem Messeauftritt im Rahmen des „programa SUR“ die Übersetzung von 100 Titeln aus dem Spanischen in andere Sprachen finanziell unterstützen. (Börsenblatt.net, 11. Februar 2009)
10. Februar 2009
Heidenreich-Nachfolge
Die Moderatorin Amelie Fried und Journalist Ijoma Mangold werden ab Mai das neue Literaturmagazin des ZDF moderieren. Die Sendung soll sechs- bis achtmal im Jahr am Freitagabend um 22.30 Uhr ausgestrahlt werden. (SZ, 10. Februar 2009)
Adolf Muschg verlässt Suhrkamp
Nach 35 Jahren habe er sich bei Suhrkamp „nicht mehr zu Hause gefühlt“. Sein neues Buch wird voraussichtlich 2010 bei C.H. Beck erscheinen. (Buchreport online, 10. Februar 2010)
Kindle 2.0
Am Montag hat Amazon die zweite Generation seines digitalen Lesegerätes Kindle („to kindle“ engl. = „entzünden“) vorgestellt. Der neue Kindle hat Platz für 1500 Bücher und kann vorlesen. 230.000 Bücher hat Amazon für einen Preis von 9,99 Dollar digital im Angebot. Bestsellerautor Stephen King schreibt derzeit ein Buch exklusiv für Kindle. In den USA ist die erste Generation des Kindle seit November 2008 ausverkauft. Über den Verkauf außerhalb der USA schweigt das Unternehmen. (FAZ, 10. Februar 2009)
Börne-Preis für Frank Schirrmacher
Der Herausgeber der FAZ wird mit dem Ludwig-Börne-Preis geehrt. Er sei ein „herausragender Publizist, streitbarer Autor und führender Intellektueller in Deutschland“ begründete die Jurorin Necla Kelek ihre Entscheidung.
9. Februar 2009
Esra auf der Bühne
Nach vier Jahren Rechtsstreit wurde „Esra“ von Maxim Biller im Oktober 2007 wegen Persönlichkeitsrechtsverletzungen endgültig verboten. Jetzt soll „Der Fall Esra“ ein Theaterstück werden. Regisseurin Angela Richter kündigte an, nicht nur den Inhalt des Romans zu thematisieren, sondern auch die Grenzen der Kunst. Die Premiere ist für den 2. April in der Hamburger Kampnagelfabrik angekündigt. (Spiegel online, 9. Februar 2009)
Preis für Ursula Krechel
Den diesjährigen „d.lit“-Preis der Stadtsparkasse Düsseldorf erhält Ursula Krechel für ihren Roman „Shanghai fern von wo“. Der Preis ist mit 15.000€ dotiert und wird zum achten Mal vergeben. (FAZ, 9. Februar 2009)
Die ersten Gewinner des Deutschen Hörbuchpreises 2009
In den Kategorien Beste Interpretin, Bestes Kinderhörbuch und Das besondere Hörbuch hat die Jury bereits entschieden:
Beste Interpretin: Irm Hermann für ihre Rolle in Werner Fritschs „Enigma Emmy Göring“ (Hörverlag, Produktion SWR).
Bestes Kinderhörbuch: „Der Krieg der Knöpfe“, Regisseurin Judith Lorentz, erschienen bei Headroom.
Das besondere Hörbuch: Louis-Ferdinand Célines „Reise ans Ende der Nacht“.
Die Gewinner der anderen Kategorien werden am 16. Februar 2009 bekannt gegeben, die Preise werden am 15. März auf der lit.COLOGNE überreicht.
8. Februar 2009
Paul Maar schreibt neue Samsgeschichte
Am Freitagabend auf der Berlinale feierte Paul Maar die Premiere seines Films "Lippels Traum" und gab bekannt, dass er am sechsten Band seiner Sams-Reihe arbeitet. Zwar habe er "eine Zeitlang" gesagt, es werde keine neuen Sams-Geschichten mehr geben, sein Sohn habe ihn aber vom Gegenteil überzeugt. Über den Inhalt wollte der 71-Jährige nichts verraten.
7. Februar 2009
Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse
Aus 760 Einreichungen wurden nun die Nominierten ausgewählt.
In der Kategorie Belletristik:
Wilhelm Genazino: Das Glück in glücksfernen Zeiten, Reinhard Jirgl: Die Stille, Daniel Kehlmann: Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten, Sibylle Lewitscharoff: Apostoloff, Andreas Maier: Sanssouci und Julia Schoch: Mit der Geschwindigkeit des Sommers
In der Kategorie Sachbuch/ Essayistik:
Matthias Frings: Der letzte Kommunist. Das traumhafte Leben des Ronald M. Schernikau, Andreas Kossert: Kalte Heimat. Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945, Herfried Münkler: Die Deutschen und ihre Mythen, Jürgen Neffe: Darwin. Das Abenteuer des Lebens, Karl-Heinz-Ott: Tumult und Grazie. Über Georg Friedrich Händel
In der Kategorie Übersetzung:
Michael Kellner: William S. Burroughs: Naked Lunch, Esther Kinsky: Olga Tokarczuk: Unrast, Susanne Lange: Miguel de Cervantes: Don Quijote von der Mancha, Hans-Christian Oeser: Maeve Brennan: Der Morgen nach dem großen Feuer, Eike Schönfeld: Saul Bellow: Humboldts Vermächtnis
Die Preisverleihung findet am 12. März 2009 während der Leipziger Buchmesse statt. (Börsenblatt.net, 6. Februar 2009)
6. Februar
Morgan Library online
Eine der größten Sammlungen von Manuskripten und frühen Drucken wird digitalisiert. Die New Yorker Morgan Library faksimiliert ihre Bestände, darunter drei Gutenberg-Bibeln aus dem 15. Jh. Eine Erstausgabe von John Miltons Garten-Eden-Epos "Paradise Lost" aus dem Jahr 1667 ist bereits online. Außerdem sollen 200 Tonaufzeichnungen aus dem Archiv der „Paris Review“ mit Interviews von Doris Lessing, James Baldwin und vielen anderen digitalisiert werden. (FAZ, 6. Feburuar 2009)
Rowohlt verklagt Spiegel
Der Rowohlt-Verlag hat Klage gegen den „Spiegel“ eingereicht. Das Magazin hatte am 5. Januar einen Artikel über Daniel Kehlmann und seinen neuen Roman „Ruhm“ veröffentlicht, obwohl der Verlag eine Sperrfrist eingerichtet hatte, die Rezensionen vor dem 16. Januar verbot. (FAZ, 6. Februar 2009)
Suhrkamp zieht nach Berlin
Anfang 2010 zieht der Suhrkamp-Verlag von Frankfurt nach Berlin, sagte Suhrkamp-Chefin Ulla Unseld-Berkéwicz dem Sender 3sat. Entlassungen seien nicht geplant, so die Verlegerin. Fast 80 der Beschäftigten bei Suhrkamp sind gegen einen Umzug in die Hauptstadt. (ntv-de, 6. Februar 2009)
5. Februar 2009
Preiswürdige Literaturkritik
Der diesjährige Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik geht dieses Jahr an den Literaturredakteur des „Tagesspiegels“, Gregor Dotzauer. Der Preis wird jährlich vom „Börsenblatt des Deutschen Buchhandel“ vergeben und ist mit 5.000 Euro dotiert. (FAZ, 5. Februar 2009)
Britischer Zuwachs bei der Ehrenlegion
Nicolas Sarkozy hat Joanne K. Rowling den Orden eines Ritters der französischen Ehrenlegion verliehen. In seiner Rede würdigte er Rowlings Harry Potter-Bände und sagte, durch sie hätten Kinder „verstanden, dass Lesen keine Strafe ist, sondern eine Quelle des Vergnügens". (Der Standard.at, 4. Februar 2009)
4. Februar 2009
Kehlmann-Roman wird verfilmt
Daniel Kehlmanns Roman „Ich und Kaminski“ wird von Wolfgang Becker verfilmt. Daniel Brühl spielt die Hauptfigur, einen erfolglosen 30jährigen Kulturjournalisten.
3. Februar 2009
Publikumspreis MIMI 2009 steht fest
Den Krimipreis MIMI erhält dieses Jahr das Autorenduo Volker Klüpfel und Michael Kobr für seinen Roman „Laienspiel“. Übergeben wird der Preis bei der Eröffnung des Festivals „Tatort Ammersee“ am 19. April. (Buchmarkt.de, 3. Februar 2009)
Krimi, die Zweite
Vom 10. bis 24. März 2009 findet wieder das Krimifestival München statt. Bei der 7. Ausgabe werden 90 Autoren aus aller Welt vertreten sein. Auch die Verleihung des Agatha-Christie-Krimi-Preises steht an. (Buchmarkt.de, 3. Februar 2009)
Christian Enzensberger tot
Der Bruder von Hans Magnus Enzensberger ist – wie erst jetzt bekannt wurde – bereits letzte Woche gestorben. Der Anglist arbeitete auch als Übersetzer und hat z.B. Carrolls „Alice im Wunderland“ und „Alice hinter den Spiegeln“ ins Deutsche übertragen. (Welt.de, 3. Februar 2009)
Zeitungskrise in den USA: Literaturbeilagen werden gestrichen
Nach der "Los Angeles Times" im letzten Sommer stellt nun auch die "Washington Post" ihre Literaturbeilage "Book World" ein. Damit bleiben nur noch die "New York Times Book Review" und ein Heftchen des "San Franciso Chronicle" als separate Literaturbeilagen erhalten. (FAZ, 3. Februar 2009)
2. Februar 2009
„Slumdog Millionaire“ mit Regiepreis ausgezeichnet
Nachdem der britische Regisseur Danny Boyle nun auch den Preis als bester Regisseur der Directors Guild of America für „Slumdog Millionaire“ (dt. Buch: Rupien! Rupien!) gewonnen hat, gilt der Film, der in zehn Kategorien für den Oscar nominiert ist, nun endgültig als Oscar-Favorit. (Focus.de, 1. Februar 2009)
