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Solidaritätsveranstaltung für Liao Yiwu

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Liao Yiwu ist vergangenen Montag, den 1.3. von den chinesischen Behörden an der Ausreise gehindert und unter Hausarrest gestellt worden. Solidaritätsveranstaltung mit Roger Willemsen, Monika Lüke (Amnesty International), Shi Ming und Tienchi Martin-Liao.

 

 

Chinesischer Autor Liao Yiwu darf nicht zur lit.COLOGNE ausreisen –
Solidaritätsveranstaltung steht inhaltlich fest.
Köln, den 02.03.2010 - China verweigert dem Autor Liao Yiwu weiterhin die Ausreise zum internationalen Literaturfest lit.COLOGNE. Kurz vor dem Start seines Flugzeugs in der Stadt Chengdu wurde er aus der Maschine geholt und steht nun zumindest für die Dauer des Festivals unter Hausarrest.

„Wir haben Liao Yiwu zur lit.COLOGNE eingeladen, weil sein Buch ‚Fräulein Hallo und der Bauernkaiser. Chinas Gesellschaft von unten’ einzigartig ist und wir unserem Publikum die Gelegenheit geben wollen, diesem Künstler zu begegnen. Wir sind erschüttert, dass die chinesischen Behörden einen Autor derartig standhaft daran hindern, mit seinen Lesern zusammen zu kommen“, so die lit.COLOGNE-Veranstalter.

Um nun zumindest Liao Yiwus Werk Gehör zu verschaffen, hat sich die lit.COLOGNE entschlossen, den Termin (19. März 2010, 21 Uhr, Kulturkirche Köln) nicht ausfallen zu lassen, sondern ihn zu einer Solidaritätsveranstaltung auszuweiten. Hierfür konnten neben den bisherigen Mitwirkenden, dem Journalisten Shi Ming und dem Schauspieler Ralf Harster, die Generalsekretärin von Amnesty International, Monika Lüke, und als Moderator Roger Willemsen gewonnen werden.

Die Einnahmen der Veranstaltung spendet die lit.COLOGNE an Amnesty International.

 

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